Das erste bimetallische Nominalsystem für Münzen

28. März 2019 – Am Anfang des modernen Geldwesens stehen Elektronmünzen. Doch das Verhältnis von Gold und Silber in Elektron war nie konstant, sodass der Wert der Münzen nicht eindeutig festgelegt werden konnte. Kroisos, der letzte König von Lydien, soll es gewesen sein, der das erste bimetallische Nominalsystem mit Münzen aus reinem Gold und reinem Silber schuf.

Lydien. Kroisos, 561-546 v. Chr. AV-Stater (schwerer Standard), Sardeis. Aus Künker Auktion 280 (26. September 2016), Nr. 253.

Lydien. Kroisos, 561-546 v. Chr. AV-Stater (schwerer Standard), Sardeis. Aus Künker Auktion 280 (26. September 2016), Nr. 253.

Lydien. Kroisos, 561-546 v. Chr. AR-Stater, Sardeis. Aus Künker Auktion 226 (11. März 2013), Nr. 504.

Lydien. Kroisos, 561-546 v. Chr. AR-Stater, Sardeis. Aus Künker Auktion 226 (11. März 2013), Nr. 504.

Innerhalb dieses ersten bimetallischen Münzsystems, standen die unterschiedlichen Nominale miteinander in einem festen Wertverhältnis. Wie genau das funktionierte und ob sich das von Zeit zu Zeit änderte, wissen wir nicht. Auf jeden Fall war das der Beginn einer Währung, die unterschiedliche Materialien nutzt, um unterschiedliche Werte zu repräsentieren. Auch wenn wir heute eine Fiat-Währung besitzen und mit Münzen und Banknoten zahlen, ist das System an sich parallel.

Als Experten angefragt wurden am 28. März 2019 Ute Wartenberg und François de Callatay.

Dieser Podcast erzählt die Geschichte des Kroisos und seiner Münzen.

Wenn auch Sie einen CoinsWeekly Coin Record einreichen wollen, schauen Sie hier nach, welche Informationen wir dafür brauchen.

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Einmal die Woche pünktlich frei Haus. Mit unserem Email-Newsletter bleiben sie immer auf dem neuesten Stand der numismatischen Welt.

← zurück