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Überraschende Erkenntnisse zu den Hintergründen von Renaissance-Medaillen

20. November 2009

Ulrich Pfisterer, Lysippus und seine Freunde. Liebesgaben und Gedächtnis im Rom der Renaissance oder: Das erste Jahrhundert der Medaille. Akademie Verlag, Berlin 2008. 490 S. mit 10 Farbtaf. und 167 sw-Abb., Katalog durchgehend sw bebildert. Leinen. Fadenheftung. 17,5 x 24,5 cm. ISBN 978-3-05-004314-2. Euro 79,80.

Ulrich Pfisterer, Lysippus und seine Freunde. Liebesgaben und Gedächtnis im Rom der Renaissance oder: Das erste Jahrhundert der Medaille. Akademie Verlag, Berlin 2008. 490 S. mit 10 Farbtaf. und 167 sw-Abb., Katalog durchgehend sw bebildert. Leinen. Fadenheftung. 17,5 x 24,5 cm. ISBN 978-3-05-004314-2. Euro 79,80.

Genau betrachtet ist das Buch Lysippus und seine Freunde der Werkkatalog des Stempelschneiders Lysippus des Jüngeren alias Hermes Flavius de’ Bonis, der zahlreiche Renaissancemedaillen schuf. Doch dieser Aspekt ist nur einer des umfassenden Werks, das eine ausführliche Monographie zur Geschichte der Medaille im ersten Jahrhundert nach ihrer Einführung darstellt. Es geht hier um Männer- und Künstlerfreundschaften, um Homosexualität und ihre Sublimierung in Gedichten, um Liebesgaben und ihre Gestaltung, eben um vieles, das zur Welt der Renaissancekünstler gehörte, ohne daß man bisher viel davon wußte.
Wer sich mit den Medaillen des Lysippus beschäftigt, braucht dieses Buch zur Bestimmung. Wer dazu die Zeit aufwendet, den ganzen Text zu lesen, wird die Medaillen mit völlig anderen Augen sehen.

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