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Nicole Hegener, Divi Iacobi Eques. Selbstdarstellung im Werk des Florentiner Bildhauers Baccio Bandinelli

11. November 2009

Nicole Hegener, Divi Iacobi Eques. Selbstdarstellung im Werk des Florentiner Bildhauers Baccio Bandinelli. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2008. 784 S. mit 330 sw-Abb. und 16 Farb-Taf. Hardcover. Fadenbindung. 22 x 30,5 cm. ISBN 978-3-422-06657-1. Euro 88,00.

Nicole Hegener, Divi Iacobi Eques. Selbstdarstellung im Werk des Florentiner Bildhauers Baccio Bandinelli. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2008. 784 S. mit 330 sw-Abb. und 16 Farb-Taf. Hardcover. Fadenbindung. 22 x 30,5 cm. ISBN 978-3-422-06657-1. Euro 88,00.

Der bekannte Porträtist Leone Leoni schuf eine hoch interessante Medaille zu Ehren des Baccio Bandinelli. Dieser heute außerhalb der Welt der Kunsthistoriker weitgehend unbekannte Bildhauer gehörte zu seiner Zeit zu den berühmtesten der Epoche: Aus seiner Hand stammt z. B. der ungeschlachte Herkules, der auf der Piazza della Signoria an der Seite des David steht.
Bandinelli kam aus dem Bürgerstand und beherrschte alle Tricks der Selbstdarstellung, um in den Adel aufzusteigen. Tatsächlich erhob ihn Kaiser Karl V. in den noblen Orden des heiligen Jakobus.
Welche Rolle in dieser Selbstdarstellung die Medaille des Leone Leoni spielte, das zeichnet die Autorin nach. Und natürlich ist das nur einer der vielen Aspekte, die sie verfolgt, um ein Künstlerleben der Renaissance und die Welt der damals Kunstschaffenden zu rekonstruieren. Ein faszinierendes Opus für alle, die sich für Renaissancemedaillen interessieren.

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